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Vom 14. Juni bis 8. November 2026 präsentiert die Fondation Opale eine monografische Ausstellung, die einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunst des 20. Jahrhunderts gewidmet ist: der Anmatyerr-Künstlerin Emily Kam Kngwarray (1914–1996). Die Ausstellung, die im vergangenen Sommer in der Tate Modern in London gezeigt wurde, vereint über 80 Werke und stellt die umfassendste Retrospektive der Künstlerin in Europa dar.

Emily Kam Kngwarray, die aus der Region Sandover im Northern Territory Australiens stammt, begann im Alter von 70 Jahren zu malen. Zunächst entdeckte sie Ende der 1970er Jahre innerhalb der Utopia-Gemeinschaft die Batiktechnik, bevor sie sich Ende der 1980er Jahre der Acrylmalerei auf Leinwand zuwandte. Im Zentrum ihres Werks steht Alhalker, ihr „Country“: eine lebendige Einheit, untrennbar verbunden mit den Menschen, die sie bewohnen, und zu der sie eine tiefe und persönliche Beziehung pflegt.

Zwischen 1988 und 1996, in einer nur achtjährigen, aber außergewöhnlich produktiven Schaffensphase, schuf Emily Kam Kngwarray mehr als 3.000 Werke. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sie eine Bildsprache von bemerkenswerter Vielfalt.

Die Ausstellung vereint Werke von über 25 Leihgeber:innen, darunter zahlreiche australische Institutionen, und beleuchtet sowohl die Dichte ihres künstlerischen Schaffens als auch die Entwicklung ihrer Praxis. Sie wurde im Dialog mit der Utopia-Gemeinschaft konzipiert und wird in Partnerschaft mit der Tate Modern und der National Gallery of Australia präsentiert. Das Projekt steht unter der gemeinsamen kuratorischen Leitung von Kelli Cole, einer unabhängigen Kuratorin mit Warumungu- und Luritja-Herkunft, und Bérengère Primat, deren Sammlung rund dreißig in der Ausstellung gezeigte Werke umfasst.

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